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Fernwärme aus Biomasse

Holz der nachwachsender Naturrohstof

Holz als nachwachsender Naturrohstoff, entstanden aus Luft, Wasser, Sonnenenergie und Bodennährstoffen, stellt mit seiner Ökobilanz jeden nicht erneuerbaren und umweltbelastenden Konkurrenten wie Erdöl, Erdgas oder Kohle in den Schatten. Die Wärmegewinnung aus Holz war für den Menschen seit jeher eine Grundvoraussetzung, um sich in Gebirgsländern wie Tirol sesshaft machen zu können.

Holz ist der umweltfreundlichste Energieträger, denn bei seiner Verbrennung wird kein langzeitgebundenes und für unsere Umwelt schädliches Kohlendioxid freigesetzt. Holz steht in vielen Formen, wie Scheitholz, Hackschnitzel oder Pellets zur Verfügung und stellt einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor mit hoher Wertschöpfung für unser Land dar. Biomasse kann grundsätzlich in folgenden Formen genutzt werden:

  • Scheitholz (Kachelöfen, Stückholzheizungen)
  • Hackschnitzel
  • Pellets

Von 2001 - 2005 wurden im Fernwärmewerk Lienz ca. 500.000 Schüttraummeter Hackgut, Rinde und Sägespäne im Wert von ca. 6 Millionen Euro verheizt.

2005 wurde eine stationäre Hackeranlage installiert. Mit dieser werden pro Jahr ca. 25.000 Fm Rundholz direkt in die Tagesbunker der 3 Biomassekessel verhackt.